Wie können wir ein wirklich nahtloses Laden von Elektrofahrzeugen erreichen?
Mit der zunehmenden Verbreitung von Elektrofahrzeugen in Europa und Großbritannien ist der Ladekomfort zu einem zentralen Anliegen für Verbraucher und Infrastrukturbetreiber geworden. Im Jahr 2024 Batterieelektrische Fahrzeuge machten 19,6 % aller in Großbritannien neu zugelassenen Autos aus.Dies markiert einen Rekordwert. Trotz des rasanten Marktwachstums sind die Ladeerlebnisse jedoch oft uneinheitlich und fragmentiert.
Die Realisierung eines „nahtlosen Ladens“ – bei dem Nutzer ihre Geräte anschließen, sich automatisch authentifizieren, mühelos bezahlen und zuverlässig in verschiedenen Netzwerken laden können – ist weitaus komplexer als es scheint. Mehrere grundlegende Herausforderungen erklären, warum die Branche noch immer Schwierigkeiten hat, dieses ideale Nutzererlebnis zu bieten.

Warum ist nahtloses Laden so schwer zu realisieren?
1. Fragmentierte Abrechnungsstandards mit begrenzter Interoperabilität
Das heutige Ladeökosystem umfasst weiterhin zahlreiche Schnittstellen und Kommunikationsprotokolle. Während CCS in Europa und Nordamerika weit verbreitet ist, können regional alternative Standards existieren oder fortbestehen. Jedes Protokoll verwendet eine andere Kommunikationslogik, was zu Kompatibilitätsproblemen zwischen Fahrzeugen und Ladegeräten führen kann.
2. Nicht verbundene Plattformen und Authentifizierungssysteme
Selbst bei kompatibler physischer Schnittstelle sind die Backend-Systeme oft isoliert. Fahrer von Elektrofahrzeugen benötigen häufig separate Apps, Konten oder Zahlungsmethoden, je nach Anbieter. Diese Inkonsistenz unterbricht den Ladevorgang.
3. Sicherheits- und Zuverlässigkeitsbedenken
Eine technische Untersuchung von 325 DC-Schnellladegeräten in mehreren europäischen Ländern ergab, dass nur 12 % der Geräte die TLS-Verschlüsselung aktiviert hatten, während viele auf veraltete Firmware setzten. Unzureichende Sicherheitsmaßnahmen setzen die Infrastruktur Kommunikationsfehlern, Ausfallzeiten und Cyberrisiken aus.
4. Eingeschränkte Roaming-Funktionen
Roaming – die Möglichkeit für Nutzer von Elektrofahrzeugen, mit einem einzigen Konto in verschiedenen Netzen oder Ländern zu laden – ist noch nicht ausgereift. Für Fahrer, die häufig unterwegs sind oder Grenzen überqueren, führt dies zu unvorhersehbarem Zugang und schwankenden Kosten, was die Nutzererfahrung beeinträchtigt.
Zusammengenommen verhindern diese Herausforderungen, dass die Nutzer das einfache, universelle „Plug-and-Go“-Ladeerlebnis genießen können, das die Branche anstrebt.
Prognostizierte Lösungen und zukünftige Richtungen
Um ein wirklich nahtloses Laden zu ermöglichen, verlagert die Elektroautoindustrie ihren Fokus auf einige wichtige Innovationen und Standardisierungsbemühungen:
1. ISO 15118 & Plug & Charge (PnC)
Plug & Charge ermöglicht die automatische Authentifizierung und Abrechnung, sobald der Stecker an das Fahrzeug angeschlossen wird. In Kombination mit PKI-Vertrauensketten (Public Key Infrastructure) wird PnC sicher, skalierbar und interoperabel über Ländergrenzen und Betreiber hinweg.
2. Multistandard- und modulares Hardware-Design
Angesichts der Koexistenz verschiedener Steckertypen und sich weiterentwickelnder Kommunikationsprotokolle werden Ladegeräte der nächsten Generation zunehmend Folgendes unterstützen:
Dadurch wird sichergestellt, dass die Hardware sowohl mit aktuellen als auch mit zukünftigen Elektrofahrzeugen kompatibel bleibt.
3. Einheitliche Managementplattformen und sichere Kommunikation
Es wird erwartet, dass Netzbetreiber standardisierte Backend-Systeme wie OCPP-konforme Plattformen einführen, um Authentifizierung, Abrechnung und Fernüberwachung zu optimieren. Gleichzeitig werden verschlüsselte Kommunikation (TLS), sichere Firmware-Updates und kontinuierliche OTA-Upgrades für die Netzwerkstabilität unerlässlich.
4. Netzwerkübergreifende Roaming-Allianzen
Branchenweite Roaming-Partnerschaften werden eine wichtige Rolle bei der Schaffung grenzenlosen Ladezugangs spielen, ähnlich dem Roaming in der Mobilfunkbranche. Dadurch können Fahrer ein einziges Konto in verschiedenen Ladenetzwerken nutzen, was den Komfort erhöht und die Verbreitung von Elektrofahrzeugen fördert.

FES PowerEntwickelt für das Zeitalter des nahtlosen Ladens
FES Power entwickelt Ladeinfrastruktur speziell für die neuen Anforderungen an Interoperabilität, Automatisierung und Netzwerkintelligenz.
Unser Lösungsportfolio umfasst:
Mit diesen Fähigkeiten versetzt FES Power Betreiber, Immobilieneigentümer und Flottenbetreiber in die Lage, skalierbare, interoperable Ladenetze zu implementieren, die für die nächste Phase des Wachstums der Elektromobilität bereit sind.
Abschluss
Die Verbreitung von Elektrofahrzeugen nimmt rasant zu – wie beispielsweise in Großbritannien. 19,6 % BEV-Anteil im Jahr 2024 Die nächste Herausforderung für die Branche besteht nicht einfach darin, mehr Ladegeräte zu bauen, sondern darin, … Intelligentere, besser vernetzte und sicherere Ladeökosysteme.
Nahtloses Laden wird erst dann möglich sein, wenn Interoperabilität, Sicherheit, Roaming und Standardisierung zu einem einheitlichen Nutzererlebnis verschmelzen. Die Lösungen der nächsten Generation von FES Power sind darauf ausgelegt, diese Entwicklung zu unterstützen und Partnern beim Aufbau von Ladeinfrastrukturen zu helfen, die den Anforderungen der Elektromobilität von morgen gerecht werden.
Wenn Sie Unterstützung bei der Einführung intelligenter, zukunftssicherer Ladesysteme in Großbritannien, Europa oder auf globalen Märkten benötigen, ist FES Power bereit zur Zusammenarbeit.